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Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-moettlinger-senioren-final-zweiter.8ab2eec6-25d9-4965-97de-d26b6495ebbf.html

Schwarzwälder-Bote, 26.09.2012 19:02 Uhr

(amk). Mit einem großen Finale, an dem sich alle elf Senioren-Mannschaften der Saison 2012 beteiligt haben, schloss die Sommerrunde der Aufgelegt-Schützen ab. Rund 50 Akteure hatten sich in Althengstett für den Kampf um den stattlichen Wanderpokal eingefunden, mit dem zukünftig die Saison abgeschlossen werden soll.

„Entsprechend hoch waren auch die Ergebnisse“, meinte Ligaleiter Herbert Schnattinger, der dem amtierenden Meister SG Ehningen zu einem „historischen Sieg“ gratulieren konnte. Die mit 393 Jahren älteste Mannschaft (2 x 83 Jahre, 2 x 77 Jahre, 1 x 73 Jahre) geht mit 895 von 900 möglichen Ringen als erster Gewinner des Wanderpokals hervor. „Die Ehninger waren einer der ersten Vereine, die sich intensiv mit dem Aufgelegtschießen auseinandergesetzt haben“, erklärte der Ligaleiter den Erfolg.

Auf Platz zwei hinter den Ehningern folgten die Neueinsteiger vom SV Möttlingen mit 893 Ringen. Das reine Gewehr-Wertungstrio wurde wie in der Sommerrunde 2012 Vize, gefolgt vom SV Althengstett mit 885 Ringen.

„Der Rückstand von acht Ringen auf die Spitze sind in diesem Sport schon Welten“, erkannte Helmut Schnattinger die Leistungen im Zweikampf der beiden Spitzenteams neidlos an. Die Plätze vier und fünf sicherte sich der SV Wimsheim (884/869 Ringe), der SV Rohrdorf musste sich ohne Manfred Klotz mit 860 Ringen und Rang sechs zufrieden geben, dicht gefolgt von der SSGi Magstadt (859) und der SK Dachtel (858), die mit Wilfried Boller und Herbert Schneider ebenfalls auf zwei Leistungsträger verzichten musste.

Die weiteren Plätze belegten die SG Deckenpfronn (834), der SV Ebhausen 832 und die SG Schwann (579), Letzere war allerdings im Finale nicht komplett vertreten.

In der Einzelwertung konnte Herbert Schnattinger den Ehninger Rolf Feuchter, mit 83 Jahren ältester Starter, als besten Schützen auszeichnen. Feuchter kam auf 291 Ringe, was ihm dank Lupi-Zuschlag auf das Maximum von 300 brachte. „Die eigentliche Siegerin, auch in der zurückliegenden Runde, ist für mich die Gewehrschützin Gisela Grossmann-Mast vom SV Möttlingen“, zeigte sich Feuchter als großer Sportsmann. Ebenfalls 299 Ringe erzielten Herbert Schnattinger und Helmut Baiter von der SG Ehningen. Hermann Bechtold (SV Rohrdorf), Albert Kraushaar und Maria Pöppke (beide SV Möttlingen) kamen auf jeweils 297, Werner Kopp (SV Althengstett) auf 296 und Walter Kugele (SV Ebhausen) und Peter Binczik (SV Möttlingen) auf 293 Ringe.

Die Diskussion über den Lupi-Zuschlag war erfreulicherweise in großer Einstimmigkeit schnell vom Tisch. „Wer in diesem Alter so eine Leistung vollbringt hat diesen Zuschlag verdient, die Praxis hat gezeigt dass die Luftpistolenschützen auf die zehn Ringe im Vergleich mit den Gewehrschützen angewiesen sind“, so der einhellige Tenor.

Als erste Neueinsteiger für 2013 hat sich am Finaltag der SV Merklingen angemeldet.