SV Althengstett kehrt in die Kreisoberliga zurück

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Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.sportschiessen-sv-althengstett-kehrt-in-die-kreisoberliga-zurueck.8ce14671-7239-4bcb-bd84-4b9aeefb7597.html

Meisterteam SV Althengstett (von links): Timo Klein, Theresa Götz, Tobias  Geiss, Sanja Westphal, Jürgen Schwämmle  Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Meisterteam SV Althengstett (von links): Timo Klein, Theresa Götz, Tobias Geiss, Sanja Westphal, Jürgen Schwämmle Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Qualität im Kader endsprechend fast standesgemäß beendete die erste Luftgewehrmannschaft des SV Althengstett die Winterrunde 2016/17 in der Kreisliga A mit einem 5:0-Sieg über den SV Rotfelden.

 

Der Tabellenführer schloss diese Saison mit sechs Siegen bei 27:3 Einzelpunkte ab und steigt als Meister in die Kreisoberliga auf.

Genau genommen wurde die Mannschaft um Teamchef Timo Klein in dieser Liga nie richtig gefordert. Timo Klein lieferte unter dem Strich seine beste Runde ab. Die überragende Theresa Götz (382,3 Schnitt) hatte mit ihren 375 Ringen am Saisonfinale ihren einzigen „schwachen“ Tag.

Darüber hinaus stabilisierten USA-Heimkehrer Tobias Geiss und Sanja Westphal mit ihrem Comeback die Althengstetter Mannschaft, in der sich Jürgen Schwämmle als Oldie über 40 Jahre nach seinem deutschen Meistertitel noch mit einem Schnitt von rund 360 Ringen einbrachte.

 

Mit dem Aufstieg in die Kreisoberliga ist die Phase, in der der SV Althengstett in den Niederungen der Kreisliga verschwunden war, wohl für die nächsten Jahre vorbei. Einst in der Landesliga, dann lange Jahres in der Bezirksliga aktiv, war der Generationswechsel in der Mannschaft nicht spurlos an dem Verein vorübergegangen.

Platz zwei ging an den SV Rotfelden, der am Schlusstag ohne seine Nummer eins Ralf Böckler (Handverletzung) und Bernhard Braun auskommen musste. Kevin Bihler rückte an die Spitzenposition, Achim Majer lieferte in der Rekordzeit von knapp 19 Minuten mit 375:377 Ringen Tobias Geiss einen großen Kampf. Insgesamt kam der Tabellenzweite auf acht Punkte, die allesamt aus den Begegnungen mit dem SV Rohrdorf II und dem SV Ebhausen IV kommen.

Für den SV Rohrdorf II blieben noch zwei Siege, aber immerhin 12:18 Einzelpunkte. Über eine ordentliche Steigerung konnte sich Mike Koch (367,5 Schnitt) freuen.

Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Die vierte Mannschaft des SV Ebhausen ging zwar leer aus, den Umstand dass der Verein vier Teams im Ligamodus durch die Saison brachte, wertete Teamchef Robert Lis jedoch als einen Erfolg.

Die Kreisliga A wurde 2016/17 als Doppelrunde mit lediglich vier Mannschaften absolviert. Die Zukunft der Liga beschreibt Frank Foshag (Ebhausen) als sehr fraglich. „Sollte der Kreisoberliga-Meister in der Relegation zur Bezirksliga bestehen, dann steht eine Umstrukturierung ins Haus, die wohl nicht mehr den Ligamodus zum Inhalt hat“, befürchtet der Ligachef.

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