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Quelle: Weiterlesen beim http://wlsb.de/

 

Zum Stichtag am 1. Januar 2015 meldeten 5.715 Sportvereine dem WLSB ihre Mitgliedschaften. Dies waren in diesem Jahr 2.042.614 an der Zahl. Somit bleibt es, wie in den Jahren zuvor, bei einem Rückgang der Mitgliederzahlen in den Vereinen in Württemberg, der diesmal jedoch geringer ausfällt als im Vorjahr. Ein genauerer Blick in die Zahlen zeigt, auf welche Altersgruppen dies zurückzuführen ist.

Bei den 7- bis 18-Jährigen beispielsweise ist im Verbandsgebiet der Mitgliederschwund von 3,9 Prozent auf 1,7 Prozent gesunken. Die Zahl der jungen Erwachsenen zwischen 19 und 26 Jahren wuchs sogar um 300 Mitgliedschaften. Weniger erfreulich sind die Ergebnisse der  36- bis 45-Jährigen: Hier gingen die Mitgliederzahlen in allen Jahrgängen mit insgesamt 12.731 Abgängen zurück.

Betrachtet man die Mitgliederstatistik nach Geschlecht, ist zu erkennen, dass der Anteil der Frauen im WLSB erneut gewachsen ist und damit der Trend der letzten Jahre fortgesetzt wird. Zu verdanken ist dies vor allem den Frauen zwischen 45 und 65 Jahren, auf deren Konto ein Plus von 3.536 Mitgliedschaften geht.

Der Blick auf die Sportkreis-Statistik zeigt, dass es in den Mitgliederzahlen der Vereine Verschiebungen zwischen Stadt und Land gibt. Während die Sportkreise Ludwigsburg und Stuttgart an Mitgliedern hinzugewannen, mussten 21 der 22 übrigen Sportkreise Rückgänge hinnehmen. Allein Tuttlingen schaffte ein Plus von einem halben Prozent. Die Sportkreise Mergentheim und Ostalb verloren sogar jeweils 1,5 Prozent ihrer Vereinsmitglieder.

Beim Rückblick in die Mitgliederstatistik zum Stand vor zehn Jahren, fällt auf, dass die Anzahl der Vereine in letzten zehn Jahren insgesamt um 84 gewachsen ist. Dabei ist die Anzahl der Mitgliedschaften jedoch in diesem Jahr erstmals wieder unter den Wert von vor zehn Jahren gefallen.

Die Ergebnisse der Bestandserhebung als PDF-Dokumente finden Sie hier. Das Statistik-Tool des WLSBermöglicht es Ihnen zudem, in einer interaktiven Karte die Bestandserhebung nach Sportkreisen anzusehen.

Foto: Baumann