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Von Albert M. Kraushaar

Titel und Spitzenplatzierungen bei der Landesmeisterschaft sind zwar begehrt, doch für viele der ambitionierten Sportschützen sind die Titelkämpfe auf württembergischer Ebene in erster Linie das Sprungbrett zu den deutschen Meisterschaften in München.

Dies gilt uneingeschränkt auch für die Nachwuchsschützen, von denen auch bei den nationalen Titelkämpfen im August auf der Olympia-Anlage in München-Hochbrück durchaus die eine oder andere positive Überraschung kommen könnte. Juniorenklasse: Hier stellte sich der SV Rohrdorf als Trägerverein zur Verfügung und konnte auf den Plätzen drei bis fünf drei Teams (Limit 1136) an den Start auf der Münchner Olympiaschießanlage bringen. Als Bronzemedaillengewinner fahren Max Schönle (390), Gregor Stabel (386) und Daniel Detting (383) in die bayerische Metropole. Mit ausgezeichneten 390 Ringen schoss Bronzemedaillengewinner Tobias Huzel seine Teamkollegen Maximilian Schwämmle (379) und Simon Schmidtke (373) zur deutschen Meisterschaft.

Mit 1137 Ringen lagen auch Robin Festerling (385), Eric Lachenmaier (377) und Tobias Lüdtke (375) noch über dem Limit.

Für die Mädchen hingen die Trauben bei noch höheren Limitzahlen als bei den Jungen mit 1150 (Team) und 384 (Einzel) Ringen wesentlich höher – für 40 der 43 Teilnehmerinnen zu hoch. Einzig die Dachtelerin Louisa Weber (386) kam als Gewinnerin einer Bronzemedaille durch. Der Neuweiler Gregor Stabel, der nochmals bei den B-Junioren starten durfte, wurde mit seinen 386 Ringen Landesmeister, Robin Festerling (385) Zweiter.

Etwas Sorgen bereiten gegenwärtig die B-Juniorinnen, bei denen der Schützenkreis Calw in diesem Jahr keinen DM-Startplatz ergattern konnte. Lea Freund vom SV Sulz am Eck erreichte bei der Landesmeisterschaft mit 381 Ringen Rang acht.

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